Bayerische Städtebauförderung unterstützt Städte, Märkte und Gemeinden

München, 20.05.2026

Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: Über 5,6 Millionen Euro für 17 Kommunen in Unterfranken

  • Bayerisches Städtebauförderungsprogramm unterstützt soziale Infrastruktur, Klimaanpassung und Schaffung von Wohnraum
  • Umfangreiche Zuschüsse für Gemeinden im ländlichen Raum
  • Minister Bernreiter: „Unsere Förderung ist am Puls der Zeit!“

 

Der Freistaat Bayern unterstützt in diesem Jahr 17 Städte, Märkte und Gemeinden in Unterfranken mit über 5,6 Millionen Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm. Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: „Die Bayerische Städtebauförderung kommt zielgerichtet an wo sie am dringendsten gebraucht wird. Auch finanzschwache Gemeinden können dank unserer Fördermittel in ihre Infrastruktur investieren und so für die Menschen vor Ort zu einem attraktiven Lebens- und Arbeitsort werden. Die Bayerische Städtebauförderung stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ist damit ein Stabilitätsanker in bewegten Zeiten.“

Der Freistaat Bayern stellt im Landesprogramm der Städtebauförderung im Jahr 2026 rund 58 Millionen Euro bereit. „Damit setzen wir erfolgreich bayernspezifische Schwerpunkte neben der Bund-Länder-Städtebauförderung“, so Bernreiter.

„Für mich heißt das auch kleinere Gemeinden im ländlichen Raum unbürokratisch zu unterstützen“, erläutert der Bayerische Bauminister. „Dorthin fließen die meisten Mittel. Denn auch diese Gemeinden sollen auf Dauer für die Bürgerinnen und Bürger attraktiv bleiben. Wir unterstützen sie beispielsweise dabei, den öffentlichen Raum an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Hitze und Starkregen sind reale Gefahren, denen die Gemeinden vorausschauend begegnen sollten. Mit unseren Zuschüssen setzen sie städtebauliche Projekte um, die die Gesundheit von jungen und alten Menschen schützen.“

„Besonders am Herzen liegt mir die Schaffung von kostengünstigem Wohnraum“, so Minister Bernreiter. „Vor zehn Jahren haben wir die Förderinitiative „Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen“ ins Leben gerufen. Im Fokus stand zunächst Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge - heute können alle profitieren, die in leerstehenden Gebäuden neue bezahlbare Wohnungen schaffen. Die Förderkonditionen sind hervorragend. Unsere Förderprogramme sind am Puls der Zeit!“, so der Bauminister.

Die 2026 geplanten Maßnahmen zur Belebung unserer bayerischen Innenstädte und Ortskerne sind vielfältig.

So beabsichtigt beispielsweise die Stadt Karlstadt im Ortsteil Stetten die historischen, denkmalgeschützten Gaden - Keller mit einem Bürgerhaus zu ergänzen und nachhaltig zu nutzen. Zusammen mit der geplanten Aufwertung des Umfeldes soll eine belebte und hochwertige Ortsmitte entstehen.

Als wichtiger Baustein zur Stärkung des Stadtteils Versbach plant die Stadt Würzburg die Stadtteilbibliothek zum Kulturzentrum mit vielfältigem Angebot für unterschiedliche Zielgruppen und einem attraktiven städtebaulichen Umfeld auszubauen und damit als Ort für soziale Gleichheit und Begegnung zu stärken.

In der Gemeinde Sommerach wird dieses Jahr die Häckergasse und deren Seitengasse neugestaltet und an den Kreuzungen kleine „kühle“ Grüninseln als Treffpunkte geschaffen, die das Dorfleben bereichern und gleichzeitig das Mikroklima im historischen Ortskern verbessern.

Eine Übersicht über die Programmkommunen und weitere Informationen zur Städtebauförderung sind im Internet verfügbar unter http://www.stmb.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme/index.php

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