Verkehr

Mit Beschluss der Bayerischen Staatsregierung vom 21. März 2018 wurden die Bereiche „Wohnen, Bau und Verkehr“ der bisherigen Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr dem neu gegründeten Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr zugeordnet. In den Informationen finden Sie je nach Kontext noch beide Bezeichnungen.

Bayern ist das Bundesland mit der größten Fläche. Eine moderne, leistungsfähige und sichere Verkehrsinfrastruktur ist Voraussetzung für die Mobilität unserer Bürger. Sie ist zudem Grundvoraussetzung für wettbewerbsfähige Standortbedingungen von Industrie und Handel - und damit für den Wohlstand unserer Gesellschaft.
Im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr sind alle Verkehrsaufgaben in einem Ressort gebündelt. Dies garantiert eine zukunftsfähige Verkehrspolitik aus einer Hand, bei der Straße, Schiene, Wasser- und Luftverkehr ineinandergreifen. Daraus ergeben sich viele übergreifende Handlungsfelder, angefangen bei der Verkehrsinfrastruktur über den Öffentlichen Verkehr bis hin zum Einsatz von Zukunftstechnologien wie alternativer Antriebstechnik.

Straße und Schiene

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr ist im überörtlichen Straßennetz verantwortlich für rund 2.500 Kilometer Bundesautobahnen, 5.900 Kilometer Bundesstraßen, 14.100 Kilometer Staatsstraßen und 3.100 Kilometer Kreisstraßen mit 14.930 Brücken, 62 Tunneln und über 6.000 Kilometer Radwegen.
Hinzu kommt ein rund 6.500 Kilometer langes Schienennetz mit mehr als 1.000 Stationen. Es ist das umfangreichste Bahnnetz aller Länder. Das Schienennetz soll weiter wachsen, modernisiert und leistungsstärker werden.

Luft und Wasser

Ein attraktives Luftverkehrsangebot hat hohe Bedeutung für den Standort Bayern und für die Lebensqualität seiner Bürger. In Kombination mit Verkehren auf der Schiene und der Straße ist die Luftfahrt seit langem ein nicht mehr wegzudenkendes Verkehrsmittel.
Personen und Güter werden daneben auch auf dem Wasser transportiert. Voraussetzung dafür sind geeignete Infrastruktur und Verkehrsregeln.

Fuß- und Radverkehr

Mobilität soll nicht nur sicher, sondern auch umweltverträglich sein. Das haben auch viele Menschen in Bayern erkannt. Erfreulicherweise nimmt der Fuß- und Radverkehr in den letzten Jahren kontinuierlich zu. Durch die Umsetzung des 'Radverkehrsprogramms Bayern 2025' wollen wir diese Entwicklung nach Kräften unterstützen. Bedeutende Maßnahmen sind hierbei die Konzeption eines Alltagsradverkehrsnetzes, der Bau von Radwegen und Abstellanlagen und die Umsetzung von Radschnellwegprojekten.

Verkehrssicherheit

Straßen leisten einen beachtlichen Beitrag zur Bewältigung des immer noch steigenden Verkehrsaufkommens und bilden damit einen wichtigen Faktor für die wirtschaftliche Fortentwicklung unseres Landes. Zugleich weist jedoch kein anderer Verkehrsträger ähnlich hohe Unfallzahlen auf: Allein in Bayern wird durchschnittlich alle sieben Minuten ein Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr verletzt, alle 14 Stunden erliegt eine Person ihren Verletzungen. Dabei stecken hinter jedem Unfall menschliche Schicksale. Unfälle haben außerdem immer auch wirtschaftliche Auswirkungen, die ein erhebliches Ausmaß annehmen können. Mit jedem schweren Unfall und jedem Verkehrstoten, der verhindert werden kann, machen sich Engagement und Investitionen für die Verkehrssicherheit mehr als bezahlt.

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