Neuer Glanz in der Glyptothek

München, 15. Dezember 2021 (stmb). Die Glyptothek in München erstrahlt wieder in voller Pracht: Nach knapp drei Jahren Bauzeit ist die umfassende Sanierung nun abgeschlossen.

Vorderansicht Glyptothek
© Staatliches Bauamt München 1

Bereits im März 2021 konnten die Innenräume feierlich wiedereröffnet werden. Bis Ende 2021 erfolgte nun die Abwicklung der Restarbeiten an der Fassade sowie den Außenanlagen.

Mit einer bauzeitbedingten Schließung von gerade einmal zwei Jahren und einem Gesamtbudget von 17 Mio. € ist das Projekt ein Musterbeispiel für einen kosteneffizienten und termingerechten Museumsbau.

Die Baumaßnahmen für die Sanierung liefen seit Anfang 2019. Der Entwurf stammte aus der Feder der Architekten des Staatlichen Bauamts München 1. Die Ausführungsplanung und Bauleitung lagen beim Architekturbüro Andreas Hlawaczek. Für die Konzeption der Restaurierungsarbeiten an der Fassade war das Planungsbüro Dr. Pfanner zuständig. Während die noch sichtbaren Spuren des zweiten Weltkriegs an der Fassade als „Zeitzeugen“ am Haus belassen werden, wurde der im Laufe der Jahre entfallene Fassadenschmuck in Teilbereichen wiederhergestellt. Außerdem erhielten die seitlichen Putzfassaden ihre Anmutung eines Natursteinmauerwerks zurück. Auf der Nordseite wurde der einstige Königseingang aufgewertet und dient heute als rollstuhlgerechter Zugang des Museums.

Auch im Innenbereich hat sich einiges verändert: Eine besondere Herausforderung war es für das Architekturbüro Andreas Hlawaczek, das hochwertige Sichtmauerwerk in den Ausstellungssälen zu bewahren. Außerdem wurden 45.000 Meter Kabel und Leitungen neu verlegt, um Sicherheitstechnik und Beleuchtung zu modernisieren. Der Schließfach- und Toilettenbereich im Untergeschoss wurde vollständig umgestaltet und besitzt nun eine dem Bauwerk angemessene Großzügigkeit.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Staatlichen Bauamts München 1, das die Sanierung durchgeführt hat.

Während der Bauzeit sind beeindruckende Bilder entstanden, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen: