Verkehrsfreigabe für Ausbau der St 2299 westlich von Karbach

München, 15.07.2019

Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart: Mehr Verkehrssicherheit für Bürgerinnen und Bürger im unterfränkischen Karbach

  • Verbesserung der Sichtverhältnisse durch Fahrbahnausbau und neuen Kreisverkehr
  • Gesamtkosten in Höhe von knapp drei Millionen Euro; davon rund 1,9 Millionen Euro vom Freistaat als Straßenbaulastträger
  • Fokus liegt nun auf zweitem Bauabschnitt

 

Das Staatliche Bauamt Würzburg hat nach knapp einem Jahr Bauzeit den ersten Bauabschnitt zum Ausbau der Staatsstraße 2299 westlich von Karbach fertig gestellt. Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart hat heute das knapp drei Millionen teure Gemeinschaftsprojekt des Freistaates, der Marktgemeinde Karbach und des Landkreises Main-Spessart für den Verkehr freigegeben. „Die durchgeführten Baumaßnahmen sorgen für eine bessere Sicht auf der Staatsstraße und erhöhen damit insgesamt die Verkehrssicherheit in Karbach. Besonders freut es mich, dass wir dieses Bauprojekt gemeinschaftlich mit Gemeinde und Landkreis gestemmt haben“, sagte Verkehrsminister Reichhart.

In diesem ersten Bauabschnitt hat das Bauamt Würzburg einen neuen Kreisverkehr errichtet, der die beiden Einmündungen der Kreisstraße MSP 45 und der Gemeindeverbindungsstraße „Hoher Rain“ zusammenfasst. Im Anschluss wurde das verbleibende Stück zwischen dem neuen Kreisverkehr und der Ortsumgehung Karbach auf sieben Meter ausgebaut. Insgesamt beträgt die Ausbaulänge der Staatsstraße 900 Meter. Neben der Staatsstraße wurde auch die Gemeindeverbindungsstraße „Hoher Rain“ auf 550 Meter Länge ausgebaut und die Kreisstraße MSP 45 durch einen Deckenbau auf 900 Meter Länge ertüchtigt. Eine Kuppe im Bereich der Einmündungen behinderte früher die Sicht und führte immer wieder zu gefährlichen Situationen im Verkehr. Der neue Kreisverkehr und eine Kuppenabflachung schaffen hier künftig Abhilfe.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen rund drei Millionen Euro. Den Großteil trägt der Freistaat als Straßenbaulastträger mit rund 1,9 Millionen Euro. Die verbleibenden Kosten steuern der Markt Karbach mit 740.000 Euro und der Landkreis Main-Spessart mit 330.000 Euro bei. Mit dem Abschluss des ersten Bauabschnittes richtet sich der Fokus nun auf den zweiten Abschnitt. Dieser umfasst die 1,3 Kilometer lange Strecke vom jetzigem Ausbauende bis zur Einmündung der St 2438 am Main.