Unterstützung für kommunale Projekte in Oberbayern

München, 23.10.2018

7,6 Millionen Euro für 27 Städte und Gemeinden in Oberbayern

  • Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ unterstützt familienfreundliche und barrierefreie Infrastruktur
  • Bayernweit insgesamt rund 66,4 Millionen Euro für Projekte in 129 Gemeinden
  • Davon rund 44 Millionen Euro von Bund und Land

 

  • +++ Spiel- und Sportflächen für Kinder und Jugendliche, Stadtteiltreffs und barrierefreie Straßen und Plätze: Dank dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ können Städte und Gemeinden Orte der Gemeinschaft aufwerten und damit die Lebensqualität in ihren Stadt- und Ortsteilen erhöhen. „Mit dem Programm 'Soziale Stadt' leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine soziale Stadtentwicklung, die allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt“, so Bayerns Baustaatssekretär Josef Zellmeier. Anlässlich der Zuweisung der Mittel teilte er heute mit: „In Oberbayern können wir heuer 27 Städte und Gemeinden mit rund 7,6 Millionen Euro unterstützen. Zusammen mit den Mitteln der Kommunen gibt es für die Projekte in Oberbayern mehr als zwölf Millionen Euro.“ +++

Zellmeier hält das Bürgerhaus im Ortsteil Stein der Stadt Geretsried für besonders gelungen. Mit Hilfe der Fördermittel kann Geretsried einen Wettbewerb für das Bürgerhaus durchführen. Die Gemeinde Baar-Ebenhausen gestaltet die südliche Münchener Straße um und baut sie barrierefrei aus. „Die Neugestaltung ist ein erster Schritt hin zu einer erlebbaren Ortsmitte und zur Aufwertung des Ortskerns“, sagte Zellmeier. Au in der Hallertau kann mit den Mitteln einen Spielplatz am Klosterberg errichten. Das Projekt geht auf eine Initiative aus der Bevölkerung zurück, bezieht den vorhandenen Bach mit ein und bietet Angebote für alle Generationen.

Für das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ stehen in Bayern im Jahr 2018 insgesamt rund 44 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt werden 157 Gebiete in 129 bayerischen Kommunen gefördert. Zusammen mit den Mitteln der Kommunen stehen rund 66,4 Millionen Euro für die Projekte zur Verfügung. Die Einbindung der Bewohner und bürgerschaftliches Engagement sind wichtige Erfolgsfaktoren des Programms. Die Kommunen können dank der Förderung Stadtteiltreffs oder Bürgerhäuser für gemeinsame Aktivitäten, Begegnung und Integration realisieren. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds, vor allem auch Spiel- und Sportflächen für Kinder und Jugendliche.

Dazu auch Horst Seehofer, Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat: „Der Erhalt und die Weiterentwicklung unserer Städte und Gemeinden ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger in allen Regionen unseres Landes gelingt. Wir führen die erfolgreichen Programme der Städtebauförderung deshalb auf Rekordniveau fort: Der Bund unterstützt die Länder und Kommunen in diesem Jahr wiederum mit Bundesfinanzhilfen in Höhe von 790 Millionen Euro. Mit dem Investitionspakt Soziale Integration im Quartier können die Kommunen mit 200 Millionen Euro Programmmitteln weiterhin den wichtigen Ausbau und die Sanierung ihrer sozialen Infrastruktur vorantreiben. Unser gemeinsames Ziel ist es, dass sich jeder in seiner Stadt oder seiner Gemeinde heimisch fühlt und gern in seiner Nachbarschaft lebt.“

Im Jahr 2018 werden die erfolgreichen Programme der Städtebauförderung („Soziale Stadt“, „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, „Stadtumbau“, „Städtebaulicher Denkmalschutz“, „Kleinere Städte und Gemeinden“ und „Zukunft Stadtgrün“) auf dem bisherigen Niveau fortgeführt. Der im Jahr 2017 eingeführte Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ wird wie im Vorjahr mit 200 Millionen Euro ausgestattet.

Die Förderung erfolgt vorbehaltlich des Inkrafttretens der Verwaltungsvereinbarungen Städtebauförderung und Soziale Integration im Quartier 2018 nach Gegenzeichnung aller 16 Bundesländer.

Fördermaßnahmen in Oberbayern

Au i.d.Hallertau, Marktkern, 492.000 Euro

Baar-Ebenhausen, Ortskern, 390.000 Euro

Bad Endorf, Ortskern, 130.000 Euro

Denkendorf, Ortskern, 60.000 Euro

Eitensheim, Ortsmitte, 120.000 Euro

Freilassing, Mitterfeld, 84.000 Euro

Geisenfeld, Ortskern, 120.000 Euro

Geretsried, Drei Quartiere, 300.000 Euro

Grafing b.München, Altstadt, 180.000 Euro

Hausham, Auerbergsiedlung, 64.000 Euro

Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Ortsmitte, 30.000 Euro

Hohenlinden, Ortsmitte, 660.000 Euro

Ingolstadt, Piusviertel, Augustinviertel und Konradviertel, 960.000 Euro

Kolbermoor, Innenstadt, 330.000 Euro

Landsberg am Lech, Landsberg West, 30.000 Euro

Mammendorf, Ortsmitte, 48.000 Euro

Manching, Donaufeldsiedlung, 90.000 Euro

Mauern, Ortskern, 30.000 Euro

München, Milbertshofen, Mittlerer Ring Südost, Moosach, Neuaubing/Westkreuz und Aubing, Neuperlach, 2.190.000 Euro

Neuburg a.d.Donau, Ostend und Schwalbanger/Neufeld/Bahnhof,

210.000 Euro

Oberschleißheim, Parksiedlung, 240.000 Euro

Ohlstadt, Ortskern, 180.000 Euro

Puchheim, Planie, 150.000 Euro

Raubling, ehemalige Arbeitersiedlung Papierfabrik, 228.000 Euro

Rosenheim, Endorfer Au, Isarstraße/Traberhofstraße, Lessingstraße, 180.000 Euro

Taufkirchen, Siedlung 'Am Wald', 60.000 Euro

Tittmoning, Unteres Burgfeld, 30.000 Euro

Eine Übersicht über die Kommunen und weitere Informationen finden Sie hier: www.stmb.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme/index.php.